Auf den Spuren des Franziskus

Vielfältige Eindrücke und Erlebnisse nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrt in den Herbstferien mit nach Hause. Schulleiter Stefan Willbold hatte ein Programm für Assisi-Neulinge und „Wiederholungstäter“ konzipiert, das die Gruppe mit Leben und Wirken der großen Sohnes der Stadt in Berührung brachte. Dabei waren vor allem die spirituelle Ausrichtung und die Begegnung untereinander in Assisi wichtige Akzente. Die Orte, an denen Franz von Assisi Berufung und Rückzug erfuhr, sprechen oftmals eine andere Sprache als die großen Bauten, die heute das Stadtbild von Assisi prägen. So bildeten San Damiano und die Eremitage der Carceri wohltuende Kontrapunkte zum trubeligen Leben in um die Basilika San Francesco und Santa Chiara. Der Franziskanerbruder Thomas Freidel führte in die Bildsprache der großen Basilika ein und machte klar, dass dieser Kirchenbau Ausdruck der Bedeutung des Lebens und Wirkens des Heiligen in Kunst und Architektur sei. Ein Gottesdienst in der Basilika, die Feier einer Vesper in San Damiano und die Begegnung mit der Franziskanerin Schwester Angela auf der Carceri ermöglichten wohltuende Momente der Auseinandersetzung mit sich selbst und dem eigenen Glauben. Das Miteinander in der Gruppe und das herrliche Herbstwetter taten ihr Übriges, um die Reise für alle Beteiligten zu einem Erlebnis werden zu lassen. 

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