Der Raum als dritter Pädagoge

Die Bedeutsamkeit räumlicher Bedingungen für gelingendes Lernen wird oftmals unterschätzt. Kinder und Jugendliche verbringen während ihrer obligatorischen Schulzeit im Unterricht an die 10.000 Stunden, dazu kommen die Zeiten ganztägiger Bildung.  Insofern kommt der Atmosphäre der Räumlichkeiten eine hohe Bedeutung zu. Der Raum hat sich neben Lehrkräften, pädagogischen Personal und der Lerngemeinschaft zum dritten Pädagogen entwickelt.

In den Qualitätskriterien der deutschen Bischöfe für Katholische Schulen heißt es: „In der Gestaltung der Räumlichkeiten kommt die Werteorientierung der Schule zum Ausdruck. Die Räumlichkeiten und das Inventar der Schule befinden sich in einem guten Zustand, sind gepflegt und wirken einladend.“ Dem fühlt sich die Franz von Assisi-Schule verpflichtet und investiert jedes Jahr einen sechsstelligen Betrag in den Erhalt der Räumlichkeiten. In diesem Jahr konnten das Schülerbistro und der Aufenthaltsraum saniert und die Klassenräume der Fünftklässler mit neuem Mobiliar ausgestattet werden. In mehreren Abschnitten wird zudem die Außenfassade der Schule neu gestaltet, der erste Abschnitt konnte ebenfalls in diesem Kalenderjahr abgeschlossen werden. Der zweite Abschnitt wird im Frühjahr angegangen. Dabei wurde insbesondere darauf Wert gelegt, das ruhige und beheimatende Erscheinungsbild beizubehalten. Abgeleitet vom Grundton der ursprünglichen Fassadenfarbe, werden die einzelnen Baukörper in verwandten Farbabstufungen gestaltet. Neue Beschattungsanlagen sorgen dafür, dass sich in den Sommermonaten die Räume nicht mehr so stark aufheizen. Jährlich besprechen Schulleiter, Architekt und die Bau- und Liegenschaftsabteilung des Bischöflichen Stiftungsschulamtes die anstehenden Maßnahmen für das jeweilige Kalenderjahr. 

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